Jugendbeirat

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Bündnis 90-Die Grünen vom OV Ascheberg wollen Sie in der letzten von Ihnen geleiteten Gemeinderatssitzung bitten, eine WAHRHAFT zukunftsweisende Entscheidung für unsere Gemeinde anzuregen. Dabei wählen wir §24 GO NRW, um dieses Anliegen über die Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss am 01.09.2020 in die Kommunalpolitik in die Entscheidung des Gemeinderates am 03.09.2020 einzubringen:

Wir setzen uns für Schaffung eines Jugendbeirats ein.

Dieser Jugendbeirat ist als nicht aus den Kommunalwahlen resultierender, an politischen Entscheidungen beteiligter Mitbürger vergleichbar mit dem Seniorenbeirat. Der Seniorenbeirat ist als Mitglied im JSSSA an der Entscheidungsfindung unserer Kommunalpolitik beteiligt. Die Randgruppe der Senioren in unserer Gemeinde äußert sich so ganz direkt mit ihrer Meinung zu unserer Politik.

Wie viel konsequenter wäre es, auch die Jugendlichen unserer Gemeinde, unsere Zukunft also, bei sie betreffenden Entscheidungfindungen in unserer Kommunalpolitik nach ihrer Meinung zu fragen. Das stellt die Politik unseres Gemeinderates auf eine noch breitere Basis.

Beispielhaft sollte die Jugend mit eingebunden werden, wenn es z.B. um die Gestaltung der Profilschule geht. Die Entscheidung steht. Inwieweit wurden die wichtigsten Betroffenen dieser Schule, die Schüler und Jugendlichen, um ihre Meinung bei der Gestaltung ihrer Schule gefragt? Mit der Profilschule geht es ja letztendlich nur um sie, die jugendlichen Schüler.

Bündnis 90-Die Grünen vom OV Ascheberg wollen den Weg einer offenen Demokratie noch weiter gehen, als dies bislang in Ascheberg realisiert wird.
Wir schlagen vor, in einer lokal organisierten Wahl mit richtigen Wahllokalen alle Jugendlichen vom 12. bis zum 18. Lebensjahr zur Abgabe ihrer Stimme für einen Jugendbeirat zu animieren. Dieser Jugendbeirat vertritt die Jugendlichen unseres Dorfes im JSSSA. Gewählt werden können Jugendliche ab vom 16. Lebensjahr bis zum 18. Lebensjahr. Die Art der Kandidatenwahl richtet sich nach anderen erfolgreichen Beispielen, und sollte dabei nicht nur auf Vereine oder Schulen begrenzt sein, sondern auch OJA, Charlie Braun und andere “Jugendinstitutionen” mit einbeziehen.
Die Wahl des Jugendbeirates findet alle zwei Jahre neu statt. Zwei Stellvertreter stellen sicher, dass stets ein Jugendbeirat am JSSSA teilnehmen kann. Im JSSSA genießt der Jugendbeirat dann natürlich dieselben Rechte, wie sie der Seniorenbeirat als nicht durch die Kommunalwahl gewählter Vertreter hat.

Auf diese Weise würden Jugendliche bereits ab dem 12. Lebensjahr an die Mitarbeit in unserer demokratischen Gesellschaft herangeführt.
Sie werden zu richtigen Demokraten, und gewöhnen sich an die demokratischen Abläufe. Ihrer Radikalisierung wird so frühzeitig vorgebeugt.

In der Hoffnung auf eine erfolgreiche Umsetzung dieser politischen Idee
Ihr
Hubertus Beckmann

Donnerstag, 23. Juli 2020

Party war gestern

Die Tagesschau berichtet über die jüngste Sinus-Jugendstudie. Ergebnis: junge Menschen sind optimistisch, verantwortungsbewusst und möchten Verantwortung übernehmen.

Der vollständige Tagesschau-Bericht…